Eine der beständigsten Debatten in der Superhelden-Mythologie dreht sich um Superman: Würde er jemals ein Leben nehmen? Im DCEU wurde Henry Cavills Superman gezwungen, diese schreckliche Entscheidung zu treffen, und tötete General Zod als allerletzten Ausweg, um unschuldige Menschen zu schützen. Nun stellt sich im neugestarteten DCU eine neue Frage: Würde David Corenswets Superman die gleiche Entscheidung treffen?
Dieser Superman lebt in einer helleren, hoffnungsvolleren Welt als der bodenständige, düstere SnyderVerse. Der Film zeigt sein tiefes Mitgefühl für alles Leben – für Menschen, Tiere und Außerirdische gleichermaßen. Für neues Publikum wirft das natürlich eine weitere Frage auf: Warum ist Superman so sehr auf nicht-tödliche Lösungen festgelegt?
In einem Video-Interview mit Wired teilte Corenswet seine Sichtweise, die mit den langjährigen Prinzipien des Charakters übereinstimmt: "Ich denke, der Kerngrund ist, dass er in fast jedem das Potenzial für Gutes sieht, manchmal sogar bis zum Fehler", erklärte er. "Er findet diesen Funken Anstand selbst in denen, die ihm schaden wollen."
DCU-Architekt James Gunn fügte in demselben Video seine Perspektive hinzu: "Superman glaubt grundsätzlich an ein universelles Recht auf Leben. Das wegzunehmen, ist einfach nicht, wer er ist."
Allerdings stellt Gunn klar, dass selbst dieser Superman unter extremen Umständen diese Grenze überschreiten könnte. "Ich bin da kein reiner Absolutist. Wenn er in eine Situation geriete, in der Töten der einzige Weg wäre, ein unschuldiges Leben zu retten, glaube ich, er würde es tun, obwohl es ihn zutiefst verfolgen würde."
Achtung! Spoiler für Superman folgen: